Mond und Planeten am 1. Januar
Mond und Planeten am 6. Januar
Halbschatten-Mondfinsternis am 10. Januar
Der Sonnenuntergang vom 24. Januar
Venus bei λ Aquarii
Teleskope auf dem Fotostativ
Merkur am Abendhimmel (5. Februar)
Mond und Planeten am 7. Februar
Merkur am Abendhimmel (15. Februar)
Setup für die Beobachtung der Sonne
22° Ring mit Nebensonnen
Ein Regenbogen im Norden
Setup für die Beobachtung der Sonne, Teil 2
Der Sonnenuntergang vom 15. März
Die Beobachtungsnacht vom 22. März
Die Beobachtungsnacht vom 23. März
Die Beobachtungsnacht vom 28. März
Mond und Planeten am 1. Januar.
Der erste Abend im Jahr 2020 versprach frei von Wolken zu werden. Diese Gelegenheit wollte ich nutzen, um mit
meinem 10" Cassegrain den Mond zu beobachten.
Himmel und Bedingungen:
Der Himmel an meinem Platz in Mittelfranken war frei von Wolken und war sehr transparent. Leider war die Luft sehr feucht, was dazu führte
das sich die Feuchtigkeit als Eisschicht auf den Teleskopen absetzte.
Ich beobachtete am diesem Abend vor allem den Mond und die Planeten Venus und Neptun. Auch an Uranus versuchte ich mich, dabei verfuhr ich
mich aber komplett am Himmel, ohne diesen zu finden. Wahrscheinlich brachte ich beim erstellen meiner Aufsuchkarte einen groben Fehler hinein.
Der helle Punkt im Bild mit dem Teleskop ist der Planet Venus.
Der Westhorizont nach Sonnenuntergang.
Mein erstes Objekt war die Venus, die ich bei einer Vergrößerung von 102x beobachtete.
Venus konnte ich als ¾ Venus sehen. Sie stand aber sehr unruhig im Okular.
Sehr ausgiebig beobachtete ich den Mond. Bei einer Vergrößerung von 218x musste ich
noch einen Neutralfilter ND 0.9 in das Okular schrauben, da mich das Bild doch sehr blendete.
Belohnt wurde ich durch unzählige Krater
und kleinen Strukturen. Die Doppelspitze vom Schatten vom Krater "Bessel" fällt sehr auf.
Auf der unbeleuchteten Seite vom Terminator sind
viele kleine Bergspitzen isoliert beleuchtet.
Neptun beobachtete ich anschließend bei einer Vergrößerung von 218x.
Neptun konnte
ich als deutliches bläuliches Scheibchen sehen.
Im 80mm Refraktor konnte ich Neptun ebenfalls sehen.
Nachdem nach ein paar Stunden sich überall die Luftfeuchte als Eis auf den Teleskopen abgesetzt hat, beendete ich diesen Beobachtungsabend.
Das Bild vom Mond entstand am Cassegrain mit einer Panasonic LUMIX DMC G70. 1/200 Sekunde belichtet bei ISO 2000.
Mond und Planeten am 6. Januar.
Nach dem Abend am Neujahrstag konnte ich einen weiteren Abend nutzen um mit
meinem 10" Cassegrain den Mond und die Planeten zu
beobachten.
Himmel und Bedingungen:
Der Himmel an meinem Standort in Mittelfranken war wieder frei von Wolken. Es setzte sich aber wieder viel Feuchtigkeit auf den Teleskopen ab.
Der Westhorizont nach Sonnenuntergang.
Mein erstes Objekt war die Venus. An der Venus interessierte mich, ob ich sie zusammen
mit einem nahen schwachen Stern abbilden kann, als Test für die enge Begegnung mit Neptun am 27. Januar 2020.
Der schwache Stern rechts
neben der Venus hat eine Helligkeit von 9m0, es sollte mit dem helleren Uranus funktionieren.
Venus mit schwachen Sternen. 80/400mm Refraktor.
Als nächstes suchte ich noch Uranus auf, den ich im Okular gut erkennen konnte.
Ausgiebig beobachtete ich wieder den Mond. Bei einer Vergrößerung von 102x schraubte
ich einen Neutralfilter ND 1.8 in das Okular um nicht geblendet zu werden.
Bei einer Vergrößerung von 346x und einen ND 0.9 Neutralfilter
waren die kleinen Strukturen und Rillen im Krater "Gassendi" gut zu sehen. Die Luft war sehr ruhig, was ein gutes Bild im Okular ergab.
Da ich am nächsten Tag sehr früh wieder in die Firma musste, beendete ich um 19 Uhr diesen Abend.
Halbschatten-Mondfinsternis am 10. Januar.
In den Abendstunden vom 10. Januar tauchte der Mond in den Halbschatten der Erde ein. Um 2010 Uhr MEZ erreichte der
Mond seine tiefste Position im Halbschatten, er tauchte zu 92% in den Halbschatten ein.
Noch vor einer halben Stunde vor der tiefsten Position im Halbschatten war der Himmel bei mir noch komplett bewölkt und es regnete. Es sah
nicht danach aus, diese Finsternis sehen zu können. Rechtzeitig lockerten die Wolken auf, und ich konnte diese Finsternis durch Wolkenlücken
sehen.
Visuell fiel mir die verdunkelte Stelle am Mond auf, auch fotografisch konnte ich sie erfassen. Die Verdunkelung durch den
Halbschatten der Erde zieht sich bis zum Krater Tycho.
Mein Bild habe ich um 2009 Uhr MEZ aufgenommen. Meine Kamera war eine Panasonic LUMIX DMC FZ150 mit 1,7x
Telekonverter.
Die Belichtungszeit betrug 1/800 Sekunde bei einer Blende von 5,2 bei ISO 400 und einer Brennweite von 104mm.
Der Mond im Halbschatten der Erde.
Der Sonnenuntergang vom 24. Januar.
Venus bei λ Aquarii.
Die Sonne ging an diesem Abend sehr farbig in einer Horizontnahen Nebelschicht unter.
Das Bild rechts habe ich um 1645 Uhr MEZ aufgenommen.
Meine Kamera war eine Panasonic LUMIX DMC G70, ausgestattet
mit einem ND 1.8 Neutralfilter am Maksutov Cassegrain.
Ich habe 1/125 Sekunde bei ISO 1600 belichtet.
Das untere Bild entstand fast zeitgleich um 1645 Uhr MEZ.
Die Kamera für dieses Bild war eine Panasonic LUMIX DMC
FZ 150 mit einem ND 0.6 Neutralfilter. Die Belichtungszeit war 1/400 Sekunde bei ISO 100 und einer Brennweite von 78mm.
Sonnenuntergang.
Am diesem Abend stand die Venus 1° 35' von λ Aquarii entfernt.
Das Bild dieser Begegnung habe ich um 1749 Uhr MEZ aufgenommen. Meine Kamera war eine Panasonic LUMIX DMC G70 am
80mm Refraktor.
Ich habe 1/1,3 Sekunde bei ISO 1600 belichtet.
Selbst durch die geringe
Belichtungszeit zeigen sich schon kurze Strichspuren in der nicht nachgeführten Aufnahme.
Eine Foto-Montierung für die einfache Nachführung.
Mein Teleskop für die Weißlichtbeobachtung der Sonne, den 110mm Maksutov Cassegrain, und das
Coronado PST für die H-alpha Beobachtung, baue ich auf ein Fotostativ mit
Getriebeneiger auf.
Was mich daran störte, war eine fehlende Nachführung. Bei einer Vergrößerung von 104x in der Weißlichtbeobachtung
musste ich am Getriebeneiger zu oft nachstellen, da mir ein Sonnenfleck zu schnell aus dem Gesichtsfeld hinauslief.
Nach etwas Suche bei den diversen Astronomiehändlern stieß ich auf die Foto-Montierung von Bresser, die einen Antrieb in einer Achse bietet.
Diese Montierung habe ich zwischen den Stativ und dem Getriebeneiger eingebaut. Auf dem Getriebeneiger habe ich eine Prismenaufnahme
geschraubt, um einfach zwischen dem Teleskop für Weißlicht und dem für die H-alpha Linie wechseln zu können.
Die Foto-Montierung ist eine große Erleichterung in der Beobachtung.
Bereits in der Alt-Azimut Aufstellung führt sie gut nach, so das
ich mich bei der Beobachtung auf das wesentliche konzentrieren kann, ohne dauernd am Getriebeneiger nachstellen zu müssen. Entgegen meinen
Befürchtungen um die Tragfähigkeit führt die Montierung den Maksutov Cassegrain sauber, ohne zu zittern, nach.
Wird die Foto-Montierung auf dem Getriebeneiger aufgebaut, kann sie äquatorial verwendet werden. Dazu muss noch ein
Kugelkopf verwendet werden, um eine Kamera auf ein Objekt auszurichten. Teleskope würde ich auf dem Kugelkopf nicht aufbauen.
Ein Polsucher
um die Montierung auf dem Himmelspol auszurichten liegt dieser Montierung bei.
Die Montierung läuft mit 6 Volt ⎓.
Die Montierung funktionierte im Auslieferungszustand erst mal nicht. Sie war so schwergängig, das der Nachführmotor selbst bei unbeladener
Montierung diese nicht bewegen konnte und stehen blieb.
Erst durch den Austausch von dem sehr zähen Fett im Montierungsgehäuse, ölen der
Lagerung der Schnecke und ein geringeres Anziehen der mittleren Haltemutter war die Montierung leicht bewegbar, so das der Nachführmotor
diese auch bewegen konnte.
Ein weiteres Problem stellt die Kupplung vom Zahnrad auf der Schneckenwelle dar. Diese muss sehr fest
angezogen werden damit diese nicht durchrutscht.
Der Antrieb der Montierung macht sich durch ein deutliches Zittern vom Bild bemerkbar. Erst wenn ich die Taste "2X" gedrückt halte, ist dieses
durch den Antriebsmotor verursachte Zittern nicht mehr zu sehen.
Mit einem Klick in das Bild rechts ist dieses Zittern im Video vom Mond
gut zu sehen.
Entstanden ist dieses Bild allerdings mit einer Brennweite von 1035mm. Sicherlich ist diese Montierung mit dieser Brennweite
völlig überfordert und eignet sich nur für Fotoobjektive von kurzer Brennweite.
Durch ein stärkeres Anziehen der mittleren Haltemutter und
einem etwas größeren Abstand zwischen Antriebszahnrad und dem Zahnrad auf der Schneckenwelle konnte ich dieses Zittern eliminieren. Der
Nachteil daran ist, das der Motor mit dem Geschwindigkeiten "32X" die Montierung nicht bewegen kann.
So sieht die Foto-Montierung von innen aus:
Nach nicht einmal einem Jahr im Gebrauch riss das Kabel im Batteriehalter ab.
Ein Klebstoffpunkt soll eine "Zugentlastung" darstellen. In diesem Klebstoffpunkt sind aber
nur die beiden dünnen Adern eingeklebt, nicht aber die dicke Umhüllung vom Kabel. In dieser Ausführung kommt immer Bewegung und Zug auf die dünnen Adern, was die auf Dauer
nicht aushalten.
Mein Fazit zu dieser Fotomontierung:
Die Montierung ist günstig, sie hat aber zu viele Schwächen:
Diese Fotomontierung kann ich nicht empfehlen. Es hat zu viele Unzulänglichkeiten und zu viele Schwächen.
Inzwischen habe ich die Fotomomtierung ausgemustert.
Der innerste Planet in guter Abend-Sichtbarkeit.
In den ersten Februartagen bis Mitte Februar stand Merkur deutlich sichtbar am Abendhorizont. Am 5. Februar hatte ich Gelegenheit Merkur in
der Abenddämmerung aufzuspüren.
Die Gegendämmerung mit dem aufsteigenden Erdschattenbogen.
Venus und Merkur brachte ich in der Dämmerung zusammen aufs Bild. Venus ist links oben markiert, Merkur rechts unten. Mit einem Klick in das
Bild öffnet sich ein größeres Bild.
Aufgenommen um 18 Uhr mit einer Panasonic LUMIX DMC FZ150. 10,5mm Brennweite, Blende 3,2, ISO 400. 1/20 Sekunde belichtet.
Manueller
Modus auf Stativ mit azimutaler Nachführung.
Merkur konnte ich deutlich mit den freien Augen in der Dämmerung sehen.
Das große Bild mit Merkur nahm ich um 1811 Uhr wieder mit der Panasonic LUMIC DMC FZ 150 auf.
Brennweite 64mm,
Blende 4,1, ISO 800. 1/5 Sekunde im manuellen Modus belichtet.
Merkur in der Dämmerung.
Mond und Planeten am 7. Februar.
Merkur, Venus und der Mond waren
meine Ziele an diesem Abend, die ich zum Teil mit den freien Augen am Himmel aufsuchte, aber auch mit meinem
10" Cassegrain beobachtete.
Himmel und Bedingungen:
Der Himmel war völlig frei von Wolken. Es wehte ein beständiger und sehr kalter Wind. Die Luft war sehr trocken, es setzte sich keine Feuchtigkeit
auf den Teleskopen ab.
Merkur und Venus konnte ich sehr deutlich mit den freien Augen am Westhorizont sehen. Merkur war unübersehbar.
Auf meinem Bild ist Merkur
der kleine Punkt rechts unten, knapp über dem Horizont.
Venus habe ich mir bei einer Vergrößerung von 76x im Cassegrain angesehen. Die
Phase der Venus war deutlich zu sehen.
Nach Merkur und Venus stellte ich mir das Trapez in den Cassegrain ein. Bei einer
Vergrößerung von 169x konnte ich die Sterne A bis F deutlich sehen.
Der Westhorizont nach Sonnenuntergang.
Mein nächstes Ziel war der Mond den ich mit Vergrößerungen von 218 und 346x, jeweils
mit einem Neutralfilter ND 0.9 beobachtete. Die Luftruhe ließ das Beobachten von kleinen Kratern und Rillen zu.
Bei einer Vergrößerung
von 76x mit einem Neutralfilter ND 1.8 kamen die Strahlensysteme der großen Krater gut zur Geltung.
Das Ende der Abendsichtbarkeit im Februar.
Mitte Februar endete die Abendsichtbarkeit von Merkur.
Am 15. Februar versuchte ich, Merkur am Abendhimmel zu beobachten
Während ich Merkur am 5. Februar mit einer
Helligkeit von -0m9 noch deutlich am Abendhimmel sehen konnte, war er heute mit einer Helligkeit von +0m5 deutlich schwieriger zu sehen.
Wolken am Horizont, in denen auch die Sonne rot gefärbt unterging, erschwerten eine Sichtbarkeit.
Erst gegen 18 Uhr konnte ich Merkur mit den freien Augen sehen, zuvor gelang es mir nur, Merkur mit einem Fernglas aufzuspüren.
Venus und Merkur brachte ich in der Dämmerung zusammen aufs Bild, wobei Merkur sehr schwierig im Bild zu sehen ist. Venus ist links oben
markiert, Merkur rechts unten. Mit einem Klick in das Bild öffnet sich ein größeres Bild.
Aufgenommen um 1830 Uhr mit einer Panasonic LUMIX DMC FZ150. 13,5mm Brennweite, Blende 3,3, ISO 1000. 1/2 Sekunde
belichtet.
Manueller Modus auf Stativ mit azimutaler Nachführung.
Merkur konnte nur sehr schwierig mit den freien Augen in der Dämmerung sehen.
Das große Bild mit Merkur nahm ich um 1835 Uhr wieder mit der Panasonic LUMIC DMC FZ 150 auf.
Brennweite 108mm,
Blende 5,2, ISO 1000. 1 Sekunde im manuellen Modus belichtet.
Merkur in der Dämmerung.
Am Nachmittag vom 28. Februar bildete sich ein schwacher 22° Ring mit hellen Nebensonnen.
Aufgenommen habe ich das Bild in Burggrafenhof
um ca. 1620 Uhr MEZ. Die Kamera war eine Panasonic LUMIX DMC FZ150.
Der Mond bei den Sternen ξ1 Cet und 64 Cet.
Der Stern ξ1 Cet ist rechts vom Mond, der Stern 64 Cet rechts unterhalb vom Mond.
Aufgenommen am 28. Februar um 1941
Uhr MEZ bei dunstigen Himmel mit einem 80/400mm Refraktor und einer Panasonic LUMIX DMC G70.
1/10 Sekunde bei ISO 2000.
Am Mittag vom 1. März zeigte sich am Nordhorizont ein Regenbogen. Der Regenbogen war deutlicher als auf dem Foto zu sehen und war nach
wenigen Minuten wieder verschwunden.
Aufgenommen habe ich das Bild in Burggrafenhof um ca. 1225 Uhr MEZ. Die
Kamera war eine Panasonic LUMIX DMC G70.
Der Sonnenuntergang vom 15. März.
Die Sonne ging hinterm Freileitungsmast unter.
Wolken am Horizont versprachen einen farbigen Sonnenuntergang.
An meinem Standort in der Nähe von Dürrnfarrnbach versuchte ich diesen
Sonnenuntergang einzufangen. Anstatt intensiver roter Farben kam es aber nur zu orange-Tönen.
Das Bild rechts nahm ich um 1810 Uhr MEZ mit einer Panasonic LUMIC FMC FZ150 auf, die ich mit einem ND 0.6
Neutralfilter ausgestattet habe.
Die Sonne ging wenig später hinter einem Freileitungsmast vorbei.
Trotz kurzer Belichtung von 1/16000 Sekunde verschmiert die Luftunruhe
am Horizont bereits die Strukturen vom Freileitungsmast. Durch die lange Brennweite der Optik wird dieser Effekt noch verstärkt.
Aufgenommen habe ich das Bild um 1812 Uhr MEZ mit einer Panasonic LUMIX G70 mit Neutralfilter ND 1.8. Die Optik
war mein Maksutov Cassegrain.
Das untere Bild nahm ich wieder mit der FZ150 auf.
Meine Kameras und das Objektiv habe ich Seite an Seite auf der Fotomontierung aufgebaut. Ausgelöst habe ich mit einem Draht- und einem
Funkauslöser.
Venus konnte ich in der Dämmerung ebenfalls sehen.
Das große Bild habe ich freihand mit der FZ150 aufgenommen. Venus ist der kleine
helle Punkt in der Mitte vom oberen Bildrand.
Aufgenommen am 18. März um 1757 Uhr MEZ bei Meiersberg in Mittelfranken.
Aufgenommen am 19. März um 1805 Uhr MEZ bei Burggrafenhof in Mittelfranken.
Die Beobachtungsnacht vom 22. März.
Erst ein blauer, dann ein dunkler Himmel wie es ihn bei mir in Mittelfranken schon lange nicht
mehr gab.
Die Seeingvorhersage von Meteoblue versprach bestes Wetter für die kommenden Nächte. Während es am Samstag noch regnete und es bis in die
Nacht hinein noch bewölkt war, startete der Sonntag mit richtig blauen Himmel.
Am Himmel waren keine Kondensstreifen von Flugzeugen zu sehen, und es waren auch kaum Flugzeuge unterwegs. Die ausbleibenden Flüge im Zuge
der COVID-19-Pandemie machten sich am Himmel bemerkbar.
Eigentlich konnte ich nur eine Nacht nutzen, denn ab Montag hätte ich Nachtschicht gehabt. Da sich in der Firma aber in dankenswerter Weise
ein Antrieb einer Maschine selbst zerstörte und das Ersatzteil etwas auf sich warten ließ, konnte ich noch eine zweite Nacht nutzen,
die ich weiter unten beschreibe.
Meinem Beobachtungsort wählte ich dieses mal in der Nähe meines Wohnortes. An lange Fahrten konnte wegen der COVID-19-Krise nicht gedacht
werden. Da ich auf dem Land wohne, konnte ich einen einsamen und dunklen Platz in wenigen Minuten erreichen.
Blauer Himmel kündigt eine klare Nacht an.
Himmel und Bedingungen:
An meinem Standort in Mittelfranken hatte ich einen klaren Himmel mit guter Durchsicht. Die großen Lichtglocken der Städte Nürnberg,
Fürth und Erlangen fielen nicht weiter auf.
In dieser Nacht ging ein sehr kalter Wind.
In dieser Nacht beobachtete ich mit meinem 12" Newton
neben dem Komet C/2019 Y4 (ATLAS) einen Offenen Sternhaufen und einige Galaxien.
Zeit in MEZ | SQM-L |
Katalognummer | Typ | Sternbild | Vx. | Filter | Beschreibung |
2125 Uhr MEZ | 21m04/□" Zenit |
C/2019 Y4 (ATLAS) | ☄ | Großer Bär | 40x 86x |
Der Komet ist eine schwache Aufhellung im Feld. Der Komet hat einen deutlich sichtbaren Kern. Nach Süd-Ost geht ein schwacher und breiter Schweif vom Komet weg. Bei einer Vergrößerung von 86x kann ich eine schwache Koma um den Kern sehen. |
2150 Uhr MEZ | 21m05/□" Zenit |
NGC 2520 (NGC 2527) |
Oh | Achterdeck | 67x | Ein kleine Offener Sternhaufen der im Feld noch gut auffällt. Wenige, sehr locker angeordnete mittelhelle und etwas schwächere Sterne. Der Sternhaufen ist aufgelöst. Im 80mm Refraktor meine ich den Sternhaufen erahnen zu können. |
2220 Uhr MEZ | 21m11/□" Zenit |
NGC 2782 | Gx | Luchs | 255x | Sehr schwache Galaxie, die im Feld gerade noch auffällt. Von der Galaxie kann ich einen kleine hellen Kern oder einen Stern vor dem Kern und einen schwachen ovalen Halo sehen. |
2245 Uhr MEZ | 21m13/□" Zenit |
NGC 3077 | Gx | Großer Bär | 255x | Die Galaxie fällt im Feld noch gut auf. Die Galaxie ist ein mittelgroßer verwaschener Fleck. Ich meine blickweise einen kleinen Kern sehen zu können. Die leicht ovale Galaxie wirkt nicht gleichmäßig hell sondern leicht "fleckig". |
2310 Uhr MEZ | 21m17/□" Zenit |
NGC 3414 | Gx | Kleiner Löwe | 255x | Die Galaxie ist eine kleine Aufhellung die im Feld noch gut auffällt. Fast runde Form. Die Galaxie wird zur Mitte heller. |
|
NGC 3418 | Gx | Kleiner Löwe | 255x | Die Galaxie ist eine kleine und schwache Aufhellung. Leicht ovale Form, gleichmäßig hell. |
|
NGC 3400 | Gx | Kleiner Löwe | 255x | Sehr kleine und schwache Aufhellung. Die Galaxie ist ein gleichmäßig helles Oval. |
|
NGC 3380 | Gx | Kleiner Löwe | 255x | Sehr schwache Aufhellung Mittelgroße Galaxie. Deutlich ovale Form. Im Indirekten Sehen wird die Galaxie zur Mitte heller. |
|
NGC 3451 | Gx | Kleiner Löwe | 255x | Die Galaxie ist eine sehr schwache Aufhellung. Ich kann die Galaxie besser sehen, wenn ich das Teleskop am Hut etwas bewege. Ovale, nicht ganz gleichmäßig helle Aufhellung. |
2340 Uhr MEZ | 21m20/□" Zenit |
015 Uhr MEZ | 21m24/□" Zenit |
NGC 3953 | Gx | Großer Bär | 179x | Mittelgroße und deutlich sichtbare Galaxie. Deutliches Oval. Im Indirekten Sehen ein heller und großer Kern der eine ovale Form hat. Die Bereiche um den Kern kann ich deutlich sehen. |
|
NGC 3931 (NGC 3917A) |
Gx | Großer Bär | 179x | Die Galaxie ist eine äußerst schwache Aufhellung. Wenn ich im Indirekten Sehen das Teleskop am Hut leicht bewege kann ich die Galaxie besser sehen. Ein sehr kleines Oval. |
|
NGC 3917 | Gx | Großer Bär | 179x | Mittelgroße und schwache Galaxie die ich im Feld noch gut sehen kann. Schwaches und langes Oval, 5:1. Die Galaxie ist gleichmäßig hell. |
040 Uhr MEZ | 21m27/□" Zenit |
Statistik (nur Deep Sky): 2.440 Beobachtungen, 1.431 Objekte.
Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.
Die Beobachtungsnacht vom 23. März.
Eine zweite dunkle Nacht in Mittelfranken.
Nach der ersten Nacht die ich weiter oben beschrieb, konnte ich eine
zweite Nacht an meinem Platz in Mittelfranken nutzen.
Schon im Laufe des Tages war der Himmel wieder sehr blau, was auf eine dunkle
Nacht hinwies.
Am Tag war der Himmel wieder sehr blau.
Himmel und Bedingungen:
In dieser Nacht hatte ich einen klaren Himmel, der aber deutlich aufgehellt war. Die Durchsicht war noch gut. Teilweise ging ein kalter
Wind.
In dieser Nacht beobachtete ich mit meinem 12" Newton
Offene Sternhaufen und Galaxien.
Klarer Himmel in der Dämmerung.
Zeit in MEZ | SQM-L |
Katalognummer | Typ | Sternbild | Vx. | Filter | Beschreibung |
2020 Uhr MEZ | 20m82/□" Zenit |
NGC 2324 | Oh | Einhorn | 255x | Der Offene Sternhaufen fällt bei geringer Vergrößerung kaum im Feld auf. Erst bei mittlerer Vergrößerung kann ich den Sternhaufen deutlich sehen. Erst bei einer Vergrößerung von 255x zeigt sich ein mittelgroßer und sehr kompakter Sternhaufen. Die überwiegend schwachen bis sehr schwachen Sterne stehen eng beieinander. An den Rändern das Sternhaufens sind einige hellere Sterne. Zwischen den Sternen im Sternhaufen sind Blasen ohne Sterne. Der Sternhaufen hat eine rechteckige Grundform und ist voll aufgelöst. |
2040 Uhr MEZ | 20m85/□" Zenit |
NGC 2394 | Oh | Kleiner Hund | 86x | An der Stelle des Offenen Sternhaufens steht eine lockere Gruppe mittelheller Sterne. Die hellsten Sterne des Haufens bilden ein geschwungenes "S". Mit weiteren Sternen erinnert der Haufen an einem Kleiderbügel. Der Sternhaufen ist aufgelöst. Im 80mm Refraktor kann ich die hellsten Sterne sehen. |
2055 Uhr MEZ | 20m89/□" Zenit |
NGC 2682 (Messier 67) |
Oh | Krebs | 136x | Großer und heller Offener Sternhaufen der deutlich im Feld zu sehen ist. Im Sternhaufen sind viele mittelhelle und schwächere Sterne die locker angeordnet sind. Im Sternhaufen ist eine große und weitere kleine Lücken ohne Sterne. Der Sternhaufen ist aufgelöst. Im 80mm Refraktor ist der Sternhaufen deutlich zu sehen. |
2125 Uhr MEZ | 20m93/□" Zenit |
NGC 2859 | Gx | Kleiner Löwe | 179x | Sehr kleine und etwas schwächere Galaxie die im Feld noch gut auffällt. Von der Galaxie sehe ich einen kleinen und hellen, fast stellaren Kern. Um den Kern ist ein kleiner und schwacher Halo der im Indirekten Sehen größer wird. |
2140 Uhr MEZ | 20m99/□" Zenit |
NGC 2903 | Gx | Löwe | 255x | Große und helle Galaxie die sehr deutlich zu sehen ist. Die Galaxie hat einen großen und diffusen, länglich ovalen Kern. Um den Kern schließt sich ein großer und deutlich sichtbarer Halo an, der eine ovale-längliche Form hat. Der Halo ist 6-7:1 in Nord-Süd Richtung ausgerichtet. Ich habe den Eindruck das der Halo an der Ostseite vom Kern nicht direkt an diesen ansetzt sondern eine schmale dunkle Lücke lässt. Die Galaxie kann ich im 80mm Refraktor gut sehen. |
2205 Uhr MEZ | 21m04/□" Zenit |
NGC 2916 | Gx | Löwe | 255x | Die Galaxie ist eine kleine und sehr schwache Aufhellung die ich im Direkten Sehen noch erkennen kann. Indirekt meine ich blickweise ein helleres Zentrum erkennen zu können. |
2225 Uhr MEZ | 21m04/□" Zenit |
NGC 3379 (Messier 105) |
Gx | Löwe | 255x | Helle und mittelgroße Galaxie. Großer und heller Kern. Noch gut sichtbarer leicht ovaler Halo. |
|
NGC 3384 (NGC 3371) |
Gx | Löwe | 255x | Deutlich sichtbare kleine Galaxie. Heller stellarer Kern oder ein Stern vor der Galaxie. Schwacher, kleiner und leicht ovaler Halo. |
|
NGC 3389 (NGC 3373) |
Gx | Löwe | 255x | Sehr schwache und mittelgroße Aufhellung. Ich kann die Galaxie besser sehen wenn ich das Teleskop am Hut etwas bewege. Leicht lang gezogenes Oval, 4:1. Gleichmäßig hell. |
|
NGC 3351 (Messier 95) |
Gx | Löwe | 255x | Große und helle, deutlich sichtbare Galaxie. Heller und länglich ovaler Kern. Um den Kern kann ich einen großen und deutlich sichtbaren ovalen Halo sehen. |
|
NGC 3412 | Gx | Löwe | 255x | Kleine und helle Galaxie. Kleiner und heller stellarer Kern oder ein Stern vor der Galaxie. Schwacher, leicht ovaler Halo. |
2300 Uhr MEZ | 21m11/□" Zenit |
2330 Uhr MEZ | 21m19/□" Zenit |
NGC 4030 | Gx | Jungfrau | 255x | Kleine Galaxie die ich gut sehen kann. Die Galaxie ist ein Oval das zur Mitte heller wird. Die Galaxie steht in einer kleinen Gruppe aus drei Sternen. |
|
NGC 4044 | Gx | Jungfrau | 255x | Die Galaxie ist eine sehr schwache Aufhellung die ich im Feld gerade noch sehen kann. Wenn ich das Teleskop am Hut leicht bewege kann ich die Galaxie besser sehen. Die Galaxie ist ein gleichmäßig helles Oval. |
000 Uhr MEZ | 21m21/□" Zenit |
NGC 4051 | Gx | Großer Bär | 255x | Große, aber nicht sehr helle Galaxie. Kleiner stellarer Kern oder ein Stern vor der Galaxie. Indirekt sehe ich einen großen ovalen und gleichmäßig hellen Halo. |
|
NGC 4013 | Gx | Großer Bär | 255x | Die Galaxie ist ein schwaches, lang gestrecktes und schmales Oval das 6:1 Ost-West ausgerichtet ist. Mittig vor der Galaxie steht ein schwacher Stern. Die Galaxie ist gleichmäßig hell. | |
NGC 4138 | Gx | Jagdhunde | 255x | Kleine helle und deutlich sichtbare Galaxie. Die Galaxie ist ein längliches Oval das zur Mitte etwas heller wird. Die Galaxie hat einen stellaren Kern oder es steht ein Stern vor der Galaxie. |
030 Uhr MEZ | 21m24/□" Zenit |
Statistik (nur Deep Sky): 2.456 Beobachtungen, 1.435 Objekte.
Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.
Die Beobachtungsnacht vom 28. März.
Die dritte Nacht in Mittelfranken.
Nach den Nächten vom 23. März und
22. März konnte ich noch eine weitere Nacht für die Beobachtung von
Galaxien nutzen.
In beobachtete in dieser Nacht mit meinem 12" Newton
ausschließlich Galaxien.
Himmel und Bedingungen:
Anfangs war der Nachthimmel sehr aufgehellt und hatte eine mittelmäßige Transparenz. Die Lichtglocke von Nürnberg/Fürth war deutlich zu
sehen und ging hoch in den Himmel hinein.
Im Laufe der Nacht wurde der Himmel dunkler und die Transparenz verbesserte sich.
Die Lichtglocke von Nürnberg/Fürth ging in ihrer
Helligkeit und Ausdehnung zurück.
Zeit in MEZ | SQM-L |
Katalognummer | Typ | Sternbild | Vx. | Filter | Beschreibung |
2050 Uhr MEZ | 20m75/□" Zenit |
NGC 2775 | Gx | Krebs | 255x | Die Galaxie fällt im Feld noch gut auf. Sie ist ein deutlich sichtbares ovales nebliges Fleckchen. Zur Mitte wird die Galaxie deutlich heller. |
|
NGC 2777 | Gx | Krebs | 400x | Die Galaxie ist ein sehr kleines und schwaches Fleckchen. Bei zu niedriger Vergrößerung lässt sie sich kaum von einem schwachen Stern unterscheiden. Bei hoher Vergrößerung wirkt sie im Gegensatz zu den schwachen Sternen in ihrer unmittelbaren Umgebung leicht flächig. |
|
NGC 2773 | Gx | Krebs | 400x | Die Galaxie ist eine sehr kleine und schwache Aufhellung. Erst bei hoher Vergrößerung kann ich sie eindeutig sehen. Ich kann die Galaxie besser sehen, wenn ich das Teleskop am Hut etwas bewege. Erst bei hoher Vergrößerung wird sie im Gegensatz zu den Sternen leicht flächig. |
2120 Uhr MEZ | 20m84/□" Zenit |
2150 Uhr MEZ | 20m90/□" Zenit |
NGC 3115 | Gx | Sextant | 255x | Mittelhelle Galaxie die im Feld gut auffällt. lange und schmale Galaxie, 8:1 fast Nord-Süd ausgerichtet. Die Galaxie hat einen großen und hellen, länglich ovalen Kern. Der neblige Halo ist schwach aber noch gut zu sehen. |
|
NGC 3142 | Gx | Sextant | 400x | Die Galaxie ist eine kleine und äußerst schwache Aufhellung. Der Stern 17 Sextantis stört bei der Beobachtung dieser Galaxie sehr. Erst wenn ich den Stern bei hoher Vergrößerung aus dem Gesichtsfeld halte und die Galaxie fast an den Rand vom Gesichtsfeld stelle, kann ich eine schwache und neblige Aufhellung sehen. Wenn ich das Teleskop am Hut bewege kann ich die Galaxie besser sehen. |
2220 Uhr MEZ | 21m01/□" Zenit |
NGC 3486 | Gx | Kleiner Löwe | 179x | Mittelhelle Galaxie von mittlerer Größe die im Feld gut auffällt. Ovale Form. Besonders im Indirekten Sehen wird die Galaxie zur Mitte heller. |
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NGC 3510 | Gx | Kleiner Löwe | 343x | Die Galaxie ist eine äußerst schwache Aufhellung. Im Westen der Galaxie stehen zwei helle Sterne. Erst wenn ich diese bei hoher Vergrößerung aus dem Gesichtsfeld vom Okular halte, kann ich die Galaxie im Direkten Sehen eindeutig erkennen. Nach Beobachtungspausen muss ich mich erst wider "einsehen" um die Galaxie zu erkennen. Sie ist eine schmale und längliche Aufhellung, die etwas 5:1 Nord-Süd ausgerichtet ist. |
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NGC 3515 | Gx | Kleiner Löwe | 255x | Die Galaxie ist mir erst nicht im Feld aufgefallen. Erst als ich das Teleskop am Ort der Galaxie langsam verfuhr und es am Hut leicht bewegte, konnte ich die Galaxie sehen. Die Galaxie ist eine kaum wahrnehmbare Aufhellung. Ein mittelheller Stern nördlich der Galaxie muss bei der Beobachtung aus dem Gesichtsfeld vom Okular gehalten werden. |
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NGC 3527 | Gx | Großer Bär | 255x | Die Galaxie ist eine kleine und äußerst schwache Aufhellung. Erst wenn ich das Teleskop am Hut bewege, kann ich die Galaxie sehen. Ein nicht mal so heller Stern südlich der Galaxie muss bei der Beobachtung aus dem Gesichtsfeld vom Okular gehalten werden. |
2300 Uhr MEZ | 21m12/□" Zenit |
2345 Uhr MEZ | 21m17/□" Zenit |
010 Uhr MEZ | 21m19/□" Zenit |
NGC 4036 | Gx | Großer Bär | 179x | Mittelgroße und hellere Galaxie die im Feld gut auffällt. Länglich ovale Aufhellung. Heller und großer länglich ovaler Kern. |
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NGC 4041 | Gx | Großer Bär | 179x | Deutlich sichtbare mittelgroße Galaxie. Fast runde, allenfalls nur leicht ovale Galaxie. Die Galaxie wird zur Mitte heller. |
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IC 758 | Gx | Großer Bär | 255x | Die Galaxie ist eine äußerst schwache Aufhellung. ich konnte die Galaxie erst sehen, nachdem ich das Teleskop am Ort der Galaxie langsam verfuhr. Dann ging ein Hauch von einem Nebel im Feld mit. Auch wenn ich das Teleskop am Hut leicht bewege kann ich die Galaxie sehen. |
045 Uhr MEZ | 21m23/□" Zenit |
NGC 4449 | Gx | Jagdhunde | 179x | Größere und hellere Galaxie die im Feld sehr deutlich auffällt. Längliches und schmales Oval, 4-5:1 Nord-Süd ausgerichtet. Heller und ebenfalls länglicher Kern der fast die gesamte Galaxie durchzieht. ich meine dunkle Stellen oder dunkle Einschnürungen in der Galaxie sehen zu können. Im 80mm Refraktor kann ich die Galaxie sehen. |
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NGC 4460 Σ 1645 |
Gx ★★ |
Jagdhunde | 255x 50x |
Etwas schwächere und mittelgroße Galaxie die im Feld noch gut auffällt. Die Galaxie hat eine spindelform, 5:1 fast Nord-Süd ausgerichtet. Die Galaxie ist gleichmäßig hell. Der Doppelstern Σ 1645 stört bei der Beobachtung und muss aus dem Gesichtsfeld gehalten werden. Σ 1645 ist bei einer Vergrößerung von 50x aufgelöst. Beide Sterne sind gleich hell und weiß. |
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Σ 1692 Cor Caroli, 12 α ¹² CVn |
★★ | Jagdhunde | 40x | Der Doppelstern ist getrennt. Weißlich/bläulich - leicht rötlich. |
125 Uhr MEZ | 21m29/□" Zenit |
NGC 5005 | Gx | Jagdhunde | 179x | Große, helle und deutlich sichtbare Galaxie. Die Galaxie fällt im Feld sofort auf. Länglich schmales Oval, 5:1. Heller länglich ovaler Kern, der zum Zentrum deutlich heller wird. Indirekt meine ich an der Nordseite vom Kern eine dunkle Kante sehen zu können. |
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NGC 5033 | Gx | Jagdhunde | 179x | Die Galaxie kann ich deutlich sehen. Sie fällt im Feld gut auf. Mittelgroße Galaxie. Schmale spindelförmige Form, 5:1. Kleiner und heller, etwas länglicher Kern. |
155 Uhr MEZ | 21m30/□" Zenit |
215 Uhr MEZ | 21m28/□" Zenit |
Statistik (nur Deep Sky): 2.474 Beobachtungen, 1.444 Objekte.
Die SQM-L Messwerte für diese Nacht.
Aufgenommen am 30. März um 1924 Uhr MESZ bei Burggrafenhof in Mittelfranken.